Blütebooster
Arten von Blütestimulatoren
Blütestimulatoren lassen sich nach ihrer Zusammensetzung und nach dem Zeitpunkt ihrer Wirkung ordnen. Die Tabelle fasst zusammen, was jeder Typ liefert und wann er in der Blüte zum Einsatz kommt.
| Typ | Was er liefert | Wann |
|---|---|---|
| PK-Booster | Zusätzlicher Phosphor und Kalium in der Hauptblüte | Mitte der Blüte, einige Wochen |
| Blüte-Booster | Kohlenhydrate, Aminosäuren und Spurenelemente zur Unterstützung | Von Beginn bis Ende der Blüte |
| Organische Stimulatoren | Pflanzenextrakte, Melasse oder Guano für den Bio-Anbau | Ganze Blüte, im Bio-Anbau |
| Aroma und ätherische Öle | Fördern die für aromatische Pflanzen typischen ätherischen Öle | Endphase, vor dem Spülen |
PK-Booster: Phosphor und Kalium in der Blüte
Phosphor und Kalium sind die beiden Nährstoffe, die die Pflanze in der Blütephase am stärksten benötigt. PK-Booster wie das klassische PK 13-14 liefern eine konzentrierte Dosis beider Elemente in den mittleren Blütewochen, wenn der Bedarf am höchsten ist. Sie werden gezielt und niedrig dosiert eingesetzt: Ein Überschuss an PK blockiert andere Nährstoffe, daher sollten Dosis und Wochenzahl des Herstellers eingehalten werden.
Organische und mineralische Blütestimulatoren
Über PK hinaus liefern Blütestimulatoren Kohlenhydrate, Aminosäuren, Vitamine und Spurenelemente, die die Pflanze durch die gesamte Phase begleiten. Mineralische wirken schnell und sind leicht zu dosieren; organische auf Basis von Pflanzenextrakten, Melasse oder Guano nähren zusätzlich das Bodenleben und passen in den organischen Anbau. Die Wahl hängt von der Anbauart und vom bereits verwendeten Basisdünger ab.
Zeitpunkt und Dosierung in der Blüte
Stimulatoren werden zu Beginn der Blüte eingeführt und je nach Produkt angepasst: Booster begleiten meist die ganze Phase, während sich PK-Booster auf die mittleren Wochen konzentrieren. Stets nach Herstellerdosis und im Gießwasser gelöst. In den letzten Wochen wird die Zufuhr reduziert und mit reinem Wasser gespült. Die EC zu messen hilft, nicht zu viele Salze zu geben.
Blütestimulatoren und Blütedünger: der Unterschied
Der Blütedünger ist die Basisernährung der Phase: Er liefert das wichtigste NPK, das die Pflanze täglich verbraucht. Der Stimulator ist eine Ergänzung, die diese Basis in einem bestimmten Punkt unterstützt — bei der PK-Zufuhr, den Kohlenhydraten oder dem Aroma — zu einem bestimmten Zeitpunkt. Das eine ersetzt das andere nicht: Der Stimulator kommt zur Geltung, wenn die Basisernährung bereits gut eingestellt ist.
Was ist ein Blütestimulator?
Es ist eine Ergänzung, die dem Basisdünger während der Blüte zugegeben wird, um einen bestimmten Aspekt der Blütenentwicklung zu unterstützen: die Zufuhr von Phosphor und Kalium, die Kohlenhydrate, die Aminosäuren oder das Aroma, je nach Produkt. Er wirkt auf die Basisernährung, ersetzt sie aber nicht.
Worin unterscheidet er sich vom Blütedünger?
Der Blütedünger liefert das wichtigste NPK, das die Pflanze täglich verbraucht; er ist die Basisernährung der Phase. Der Stimulator ist ein gezielter Zusatz, der einen bestimmten Aspekt zu einem bestimmten Zeitpunkt unterstützt. Beide werden zusammen verwendet.
Wann wird ein PK-Booster angewendet?
In den mittleren Blütewochen, wenn der Bedarf an Phosphor und Kalium am höchsten ist. Er wird niedrig dosiert und für die vom Hersteller angegebene Wochenzahl eingesetzt, da ein Überschuss an PK die Aufnahme anderer Nährstoffe blockieren kann.
Lassen sich organische und mineralische Stimulatoren kombinieren?
Ja, aber mit Bedacht. Man sollte keine Produkte überlagern, die dasselbe liefern, um keine Salze anzuhäufen, die EC kontrollieren und die Dosen einhalten. Im Bio-Anbau wird meist die gesamte organische Linie beibehalten, um mit dem Bodenleben im Einklang zu bleiben.




