Wachstumsdünger (Grow)
Arten von Wachstumsdünger
Wachstumsdünger unterscheiden sich nach Zusammensetzung und nach dem Medium, für das sie gedacht sind: mineralisch oder organisch, für Erde, Kokos oder Hydrokultur.
| Typ | Was er liefert | Empfohlen für |
|---|---|---|
| Mineralisch | NPK mit dominantem Stickstoff, schnell und präzise dosierbar | Wer Kontrolle und Tempo sucht |
| Organisch | Nährstoffe aus Extrakten, die das Bodenleben nähren | Anbau in Erde und Bio-Anbau |
| Für Kokos und Hydro | A+B-Formeln mit abgestimmtem Calcium und Magnesium | Kokos und Hydrokultur |
| Komplett (Basis + Zusätze) | Wachstum plus Spurenelemente und Aminosäuren | Wer eine abgestimmte Linie will |
Mineralischer und organischer Wachstumsdünger
Mineralische liefern die Nährstoffe sofort verfügbar: Sie wirken schnell, lassen sich präzise dosieren und mit einem EC-Messgerät gut kontrollieren. Organische auf Basis von Pflanzenextrakten, Guano oder Melasse nähren zusätzlich das Bodenleben und verzeihen kleine Dosierfehler besser. Suchst du Kontrolle und Tempo, greif zu mineralischen; bevorzugst du einen natürlicheren, stabileren Anbau, ist die organische Linie deine Wahl.
Wachstumsdünger je nach Anbaumedium
Das Medium bestimmt die Formel. In Erde liefert das Substrat einen Teil der Nährstoffe, der Wachstumsdünger ergänzt sie. In Kokos und Hydrokultur ist das Medium dagegen inert, und die Pflanze hängt vollständig am Gießwasser: Hier empfiehlt sich eine spezielle Linie, meist A+B, mit abgestimmtem Calcium und Magnesium. Der zum Medium passende Dünger beugt Mängeln und Blockaden vor.
Die Rolle des Stickstoffs im Wachstum
Stickstoff ist der Motor der Wachstumsphase: Er ist an der Blattbildung und der Photosynthese beteiligt und gibt der Pflanze ihr sattes Grün. Deshalb enthalten Wachstumsdünger Stickstoff als dominanten Nährstoff, die erste Zahl des NPK. Eine ausgewogene Zufuhr ergibt eine kräftige Pflanze; ein Überschuss macht sie dagegen anfällig und verzögert den Übergang zur Blüte, es kommt also auf das richtige Maß an.
Dosierung in der Wachstumsphase
Der Wachstumsdünger wird ab den ersten echten Blättern bis zum Wechsel in die Blüte gegeben und die Dosis mit dem Wachstum nach und nach erhöht. Er wird im Gießwasser gelöst, stets nach Herstellerdosis, und die EC mit einem Messgerät gemessen, um nicht zu überdosieren. Im Zweifel lieber weniger: Nachlegen ist einfacher, als einen Salzüberschuss zu korrigieren.
Vom Wachstum zur Blüte: der Düngerwechsel
Wechselt die Pflanze in die Blüte, ändern sich ihre Bedürfnisse: Der Stickstoffbedarf sinkt, der Bedarf an Phosphor und Kalium steigt. Das ist der Moment, den Wachstumsdünger abzulösen und zum Blütedünger zu wechseln, meist mit der Umstellung der Photoperiode auf 12/12; ergänzend hilft ein Blütestimulator. Ein schrittweiser Übergang hilft, dass die Pflanze den Wechsel nicht spürt.
Wachstumsdünger im Düngeschema
Der Wachstumsdünger ist die Basis der ersten Phase, arbeitet aber im Zusammenspiel: In der Wurzelphase ergänzt du einen Wurzelstimulator, gegen Stress helfen Vitamine und Additive, und Enzyme halten das Substrat sauber. Beim Wechsel in die Blüte folgt der Blütedünger. Alle Basisdünger findest du im Hub Dünger.
Was ist ein Wachstumsdünger?
Ein Wachstumsdünger ist der Basisdünger der Wachstumsphase, mit einem stickstoffreichen NPK, damit die Pflanze kräftige Stängel, Zweige und Blätter bildet. Es gibt ihn mineralisch und organisch sowie in speziellen Linien für Erde, Kokos und Hydrokultur, jeweils passend zum Anbaumedium und zur gewünschten Kontrolle.
Wann wird Wachstumsdünger verwendet?
Der Wachstumsdünger wird ab den ersten echten Blättern bis zum Wechsel in die Blüte verwendet, wobei die Dosis mit dem Wachstum nach und nach steigt. Beim Übergang zur Blüte wird er schrittweise durch den Blütedünger ersetzt, meist mit der Umstellung auf 12/12.
Welchen Wachstumsdünger wähle ich für Kokos oder Hydrokultur?
Für Kokos oder Hydrokultur wählst du einen Wachstumsdünger als spezielle Linie für inerte Medien, meist vom Typ A+B, mit bereits abgestimmtem Calcium und Magnesium. In diesen Medien hängt die Pflanze vollständig am Gießwasser, daher muss die Formel genau für dieses Medium gemacht sein.
Organischer oder mineralischer Wachstumsdünger?
Beim Wachstumsdünger ist mineralisch schnell und präzise, ideal, wenn du mit dem EC-Messgerät kontrollieren willst. Organisch nährt das Bodenleben und verzeiht Dosierfehler besser, passt also gut für den Anbau in Erde. Wichtig ist, innerhalb einer Linie konsequent zu bleiben und nicht ständig zwischen Systemen zu wechseln.
Wann höre ich mit dem Wachstumsdünger auf?
Mit dem Wachstumsdünger hörst du zu Beginn der Blüte auf, wenn der Stickstoffbedarf sinkt und der Bedarf an Phosphor und Kalium steigt. Der Übergang zum Blütedünger erfolgt schrittweise, etwa mit der Umstellung der Photoperiode auf 12/12, damit die Pflanze den Wechsel nicht spürt.
