Dünger

Guano, Humin- und Fulvosäuren, Mehle, Kompost, Wurmhumus und organische Langzeitdünger. Anders als die flüssigen Wachstums- und Blütedünger nährt organischer Dünger nicht die Pflanze direkt: Er nährt das Substrat, und die Bodenmikrobiologie setzt die Nährstoffe nach und nach frei.
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Terra Aquatica TriPart Micro Hard Water 1 L Basis des Nährstoffsystems.

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B'cuzz Coco Nutrition B, Basisdünger für Kokos

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Advanced Nutrients pH Perfect Micro 1 L NPK 2-0-0.

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B'cuzz Coco Nutrition A, Basisdünger für Kokos im 5-Liter-Kanister.

B'cuzz Coco Nutrition A, Basisdünger für Kokos

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Mills Basis A 1 L, zweiteiliger Basisdünger.

Mills Basis A

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Hesi TNT Complex Wachstum 1 L, Dünger für Erde und Coco.

Hesi TNT Complex Wachstum (Dünger für Erde und Kokos)

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Guanokalong Fledermausguano Pulver, organischer Dünger.

Guanokalong Fledermausguano Pulver

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CANNA Coco B 1 L, Basisdünger für Kokossubstrat.

CANNA Coco B, Grunddünger für Kokossubstrat (Teil B)

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BioBizz Try Pack Indoor mit Bio-Grow, Bio-Bloom und Top-Max im Starterset für den Indoor-Anbau.

BioBizz Try Pack Indoor

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CANNA Coco B 1 L, Basisdünger für Kokossubstrat.

CANNA Coco A, Grunddünger für Kokossubstrat (Teil A)

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BioBizz Try Pack Outdoor mit Fish-Mix, Bio-Bloom und Top-Max als organisches Düngerset für den Outdoor-Anbau.

BioBizz Try Pack Outdoor

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Plagron Terra Grow 1 L, Wachstumsdünger für Erde.

Plagron Terra Grow 1 L, Wachstumsdünger für Erde

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B'cuzz Soil Nutrition B Basisdünger für Erde zur Unterstützung der Blütephase.

B'cuzz Soil Nutrition B, Basisdünger für Erde

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Dutch Formula Bloom Advanced Hydroponics 1 L, Blüte-Grunddünger.

Dutch Formula Bloom, Blüte-Grunddünger (Advanced Hydroponics)

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B'cuzz Soil Nutrition A Basisdünger für Erde im 5-Liter-Kanister.

B'cuzz Soil Nutrition A, Basisdünger für Erde

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Organischer Dünger oder Flüssigdünger: der Unterschied

Diese Unterscheidung ordnet die gesamte Kategorie. Es sind keine konkurrierenden Produkte, sondern zwei Arten zu düngen, und viele Anbauten nutzen beide:

Organischer Dünger Flüssigdünger für Wachstum und Blüte
Wirkweise Nährt das Substrat; die Mikrobiologie setzt die Nährstoffe frei Nährt die Pflanze direkt über das Gießwasser
Geschwindigkeit Langsam und gleichmäßig Schnell und unmittelbar
Dosiskontrolle Gering: Freisetzung nach Bodenleben Hoch: EC bei jedem Gießen einstellbar
Fehlertoleranz Groß: Überdüngung kaum möglich Eng: Überdüngung leicht möglich
Ideales Medium Erde und lebendige Erde (Living Soil) Kokos und Hydrokultur, auch Erde

Organischer Dünger ist die Grundlage des Anbaus in Erde. Flüssigdünger dient als punktuelle Gabe und ist in inerten Substraten wie Kokos unverzichtbar, wo kein mikrobielles Leben die organische Substanz verarbeitet.

Arten von organischem Dünger

Guano

Stark konzentrierter Kot von Fledermäusen oder Seevögeln. Es gibt stickstoffreichen Guano für die Wachstumsphase und phosphorreichen Guano für die Blüte. Anwendung im Substrat oder als Tee.

Humin- und Fulvosäuren

Humin- und Fulvosäuren sind kein Nährstoff an sich, sondern ein Verbesserer: Sie helfen der Pflanze, die bereits im Boden vorhandenen Nährstoffe besser aufzunehmen, verbessern die Substratstruktur und fördern das Bodenleben. Ergänzend wirken Enzyme, die abgestorbene Wurzeln zersetzen.

Wurmhumus

Ergebnis der Verdauung organischer Substanz durch Regenwürmer. Liefert milde Nährstoffe und vor allem eine große Menge nützlicher Mikroorganismen. Eine der besten Zugaben, um ein lebendiges Substrat aufzubauen.

Mehle und feste Dünger

Knochenmehl (Phosphor), Blutmehl (Stickstoff), Neemmehl, Algen… Langzeitdünger, die vor dem Pflanzen ins Substrat gemischt oder als Grundgabe (Top Dressing) im Verlauf des Anbaus eingesetzt werden.

Kompost und Bodenzugaben

Zersetzte organische Substanz, die dem Substrat Nährstoffe und Struktur gibt. Die Grundlage des Anbaus in lebendiger Erde, deren Ziel ein Boden ist, der sich Zyklus für Zyklus selbst trägt.

Anbau in lebendiger Erde (Living Soil)

Living Soil ist eine Methode, bei der ein biologisch aktives Substrat aufgebaut wird, mit Kompost, Humus, Mehlen und einer Gemeinschaft von Mikroorganismen, das die Pflanze fast ohne Flüssigdünger versorgt. Statt die Pflanze zu nähren, nährt man den Boden, und der Boden nährt die Pflanze.

Der organische Dünger dieser Kategorie liefert die Zutaten dieser Methode: Zugaben zur Substratvorbereitung, Grundgaben zum Auffüllen der Nährstoffe und Verbesserer, um die Mikrobiologie am Leben zu halten.

Wie organischer Dünger angewendet wird

In der Substratmischung

Mehle, Kompost und Humus werden vor dem Pflanzen ins Substrat eingearbeitet, etwa in den passenden Pflanztöpfen. Von da an setzt die Mikrobiologie die Nährstoffe über Wochen frei.

Als Grundgabe (Top Dressing)

Fester Dünger wird während des Anbaus auf die Substratoberfläche gegeben. Jeder Gießvorgang trägt einen Teil zu den Wurzeln.

Als Komposttee

Der Dünger wird in belüftetem Wasser angesetzt, um die Mikroorganismen zu vermehren, und dieser Tee wird beim Gießen ausgebracht. So werden mikrobielles Leben und Nährstoffe zugleich eingebracht.

Warum Überdüngung mit organischem Dünger schwierig ist

Der wichtigste praktische Unterschied zum Flüssigdünger: Organischer Dünger wird im Takt des Bodenlebens freigesetzt, nicht auf einmal. Dadurch ist die Fehlertoleranz deutlich größer, und die bei Flüssigdüngern häufigen Verbrennungen durch Überdosierung sind selten. Das ist der Grund, warum der organische Anbau Einsteigern empfohlen wird: Er verzeiht Dosierungsfehler.

Organisch und flüssig kombinieren

Viele Anbauer kombinieren organischen Dünger als Basis in Erde mit gezielten Flüssiggaben. Für die Phasen greifst du zu Wachstumsdünger und Blütedünger, für inerte Substrate zum Cannabis-Dünger. Ergänzend halten Enzyme und Wurzelstimulatoren das Substrat aktiv. So baust du ein vollständiges Düngeschema in einer Bestellung.

Was ist der Unterschied zwischen organischem Dünger und Flüssigdünger?

Organischer Dünger nährt das Substrat: Die Bodenmikrobiologie zersetzt die organische Substanz und setzt die Nährstoffe nach und nach frei. Flüssigdünger nährt die Pflanze direkt über das Gießwasser, schnell und unmittelbar. Der organische wirkt langsam und verzeiht Dosierungsfehler; der flüssige ist schneller und präziser, aber auch leichter zu überdosieren.

Kann ich nur mit organischem Dünger anbauen, ohne Flüssigdünger?

Ja, in Erde. Das ist die Grundlage des Living-Soil-Anbaus: Ein gut vorbereitetes Substrat aus Kompost, Humus und Mehlen kann die Pflanze über den gesamten Zyklus mit organischem Dünger und fast ohne Flüssigdünger versorgen. In inerten Substraten wie Kokos ist Flüssigdünger dagegen nötig, da kein mikrobielles Leben die organische Substanz verarbeitet.

Was ist Guano und wofür wird er verwendet?

Guano ist ein stark nährstoffkonzentrierter organischer Dünger aus dem Kot von Fledermäusen oder Seevögeln. Stickstoffreicher Guano wird in der Wachstumsphase verwendet, phosphorreicher in der Blüte. Er lässt sich vor dem Pflanzen ins Substrat mischen oder als verdünnter Guano-Tee beim Gießen ausbringen, damit die Nährstoffe schneller verfügbar sind.

Wofür dienen Humin- und Fulvosäuren?

Sie sind kein Nährstoff an sich, sondern ein Verbesserer. Sie helfen der Pflanze, die bereits im Boden vorhandenen Nährstoffe besser aufzunehmen, verbessern die Substratstruktur und fördern die Aktivität der Mikroorganismen. Sie werden als Ergänzung zu organischem Dünger eingesetzt, nicht als Ersatz.

Was ist Top Dressing?

Top Dressing ist die Technik, festen organischen Dünger während des Anbaus auf die Substratoberfläche zu geben, statt alles zu Beginn einzumischen. Jeder Gießvorgang trägt einen Teil der Nährstoffe zu den Wurzeln, sodass der Boden schrittweise aufgefüllt wird, ohne umzutopfen oder aufzulockern.

Ist es schwieriger, die Pflanze mit organischem Dünger zu verbrennen?

Ja, deutlich schwieriger. Organischer Dünger wird im Takt der Bodenmikrobiologie freigesetzt, nicht auf einmal, daher ist die Fehlertoleranz weit größer als bei Flüssigdüngern. Verbrennungen durch Nährstoffüberschuss, bei Flüssigdüngern häufig, sind beim organischen selten. Deshalb wird der organische Anbau gerade Einsteigern empfohlen, die noch wenig Dosiererfahrung haben.

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