CBG (Cannabigerol) ist ein Cannabinoid der Cannabis-Pflanze, das als eine Art Ausgangsstoff gilt: Aus seiner Vorstufe entstehen im Verlauf des Wachstums andere Cannabinoide wie THC und CBD. Deshalb wird CBG oft „Mutter-Cannabinoid“ genannt. In reifen Blüten ist der Gehalt meist gering. Dieser Artikel erklärt CBG verständlich.
Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt.
Empfohlene Sorten
Cindy 99
|
|
Thc | 20% - 22% (Medium) |
|
|
Abstammung | Princess x Cinderella 88 |
|
|
Typ | Feminisiert |
|
|
Höhe | 9.84 ft | 3 m |
|
|
Ertrag | Hoch |
|
|
Innenräume geben | 1.47 - 1.8 oz/ft² | 450 - 550 g/m² |
|
|
Outdoor ergeben | 21.16 - 24.69 Oz/Pflanze | 600 - 700 G/Pflanze |
|
|
Blütezeit | 8 - 10 Wochen |
|
|
Phänotyp | 30% Indica / 70% Sativa |
|
|
Medizinisch | Depression, Schlaflosigkeit, Muskelkrämpfe |
|
|
Effekte | Glücklich, Entspannt, Gesprächig |
|
|
Aromen | Fruchtig, Süß |
Auto Bomb
|
|
Thc | 15% - 17% (Medium) |
|
|
Abstammung | Green-O-Matic x Big Bang Autoflowering |
|
|
Typ | Autoflower |
|
|
Höhe | 3.44 ft | 1.05 m |
|
|
Outdoor ergeben | 1.76 Oz/Pflanze | 50 G/Pflanze |
|
|
Lebenszyklus | 7 - 8 Wochen |
|
|
Phänotyp | 80% Indica / 20% Sativa |
|
|
Effekte | Entspannt, Beruhigen |
|
|
Aromen | Süß, Fruchtig |
Was ist CBG?
CBG steht für Cannabigerol und gehört wie THC und CBD zu den Cannabinoiden. Es wirkt nicht berauschend. Wie diese Cannabinoide im Körper wirken, hängt mit dem Endocannabinoid-System zusammen. In den meisten Sorten kommt es nur in kleinen Mengen vor, weil es im Laufe der Pflanzenentwicklung größtenteils in andere Cannabinoide umgewandelt wird.
In den letzten Jahren ist CBG stärker in den Fokus gerückt. Züchter haben begonnen, gezielt Sorten mit einem höheren CBG-Gehalt zu entwickeln, sodass dieses zuvor wenig beachtete Cannabinoid heute mehr Aufmerksamkeit erhält.
Warum CBG als Mutter-Cannabinoid gilt
Der Beiname „Mutter-Cannabinoid“ hat einen einfachen Hintergrund. Aus der sauren Vorstufe von CBG, dem CBGA, bildet die Pflanze im Laufe des Wachstums die Vorstufen anderer Cannabinoide, aus denen später THC und CBD entstehen.
Weil ein Großteil des CBGA also in andere Stoffe umgewandelt wird, bleibt in der reifen Blüte meist nur wenig CBG übrig. Genau dieser Umstand macht CBG-reiche Sorten interessant: Bei ihnen wurde die Genetik so ausgewählt, dass mehr CBG erhalten bleibt.
Wie CBG in der Pflanze entsteht
Am Anfang steht die saure Form CBGA. Aus ihr bildet die Pflanze die sauren Vorstufen von THC und CBD, also THCA und CBDA. Man kann sich CBGA daher als eine Weggabelung vorstellen, an der sich entscheidet, in welche Richtung sich das Cannabinoid-Profil entwickelt.
Weil dieser Umbau während des Wachstums läuft, sinkt der CBG-Gehalt mit fortschreitender Reife in den meisten Sorten. Bei speziellen CBG-Sorten wird die Genetik oder der Erntezeitpunkt so gewählt, dass mehr CBG erhalten bleibt, bevor es weiter umgewandelt wird.
CBG und CBD im Vergleich
CBG und CBD sind beide nicht berauschende Cannabinoide, unterscheiden sich aber in Herkunft und Menge.
| Merkmal | CBG | CBD |
| Rolle | Ausgangsstoff („Mutter“) | eigenständiges Cannabinoid |
| Menge in reifen Blüten | meist gering | oft hoch in CBD-Sorten |
| Berauschend | nein | nein |
Vereinfacht kann man sagen: CBG steht am Anfang der Kette, CBD ist eines der Cannabinoide, die daraus hervorgehen. Beide sind nicht psychoaktiv und werden zunehmend gemeinsam diskutiert.
CBG und CBDA: nicht verwechseln
Weil rund um Cannabis viele Abkürzungen kursieren, werden CBG und die sauren Vorstufen wie CBGA oder CBDA leicht durcheinandergebracht. CBGA ist die saure Form von CBG, während CBDA die saure Vorstufe von CBD ist. Beide gehören zur selben Systematik der Säuren, meinen aber verschiedene Stoffe.
Ein einfacher Merksatz hilft: CBG ist der gemeinsame Ausgangspunkt, aus dem sich über die sauren Vorstufen die bekannten Cannabinoide entwickeln. Wer diese Logik einmal verstanden hat, liest Sortenangaben und Laborwerte deutlich sicherer.
CBG-reiche Sorten anbauen
Wer sich für CBG interessiert, findet inzwischen Genetiken, die auf einen höheren CBG-Gehalt gezüchtet wurden. Der Anbau folgt denselben Grundlagen wie bei anderen Sorten. Auch bei CBD-reichen Sorten kommt CBG in kleineren Mengen vor und trägt zum Gesamtprofil bei.
Da der CBG-Gehalt stark vom Erntezeitpunkt abhängt, spielt bei speziellen CBG-Sorten das richtige Timing eine besondere Rolle. Grundsätzlich gelten aber dieselben Prinzipien wie beim übrigen Cannabis-Anbau: gutes Licht, passende Nährstoffe und ein stabiles Klima.
Warum CBG an Bedeutung gewinnt
Lange galt CBG als Nebendarsteller, weil es in reifen Blüten nur in Spuren vorkommt. Mit dem wachsenden Interesse an den weniger bekannten Cannabinoiden hat sich das geändert. CBG wird heute gezielt betrachtet, und es gibt Sorten, die eigens auf einen höheren Gehalt gezüchtet wurden.
Diese Entwicklung passt zu einem allgemeinen Trend: Statt nur auf THC oder CBD zu schauen, rückt das gesamte Cannabinoid- und Terpenprofil einer Sorte in den Blick. CBG ist ein gutes Beispiel dafür, wie ein zuvor kaum beachteter Stoff durch neue Genetiken zugänglich wird. Belastbare Aussagen zu konkreten Effekten stehen dabei noch aus.
CBG im Gesamtprofil einer Sorte
Auch wenn CBG in den meisten Sorten nur in kleinen Mengen vorkommt, gehört es zum vollständigen Cannabinoid-Profil. Zusammen mit THC, CBD, den Terpenen und weiteren Stoffen trägt es zum Charakter einer Genetik bei, selbst wenn sein Anteil gering ist.
Dieser Blick auf das Gesamtprofil passt zu einer bewussteren Sortenwahl. Wer eine Genetik nicht nur nach ihrem THC- oder CBD-Wert beurteilt, sondern das breitere Bild betrachtet, versteht besser, warum sich Sorten trotz ähnlicher Hauptwerte unterscheiden können. CBG ist ein Baustein dieses Gesamtbildes.
Stand der Forschung
Die Forschung zu CBG steht im Vergleich zu THC und CBD noch am Anfang. Es wird untersucht, ist aber deutlich weniger erschlossen als die bekannteren Cannabinoide. Seriöse Darstellungen bleiben daher zurückhaltend und vermeiden pauschale Aussagen über konkrete Effekte. Für gesundheitliche Fragen ist ärztlicher Rat der richtige Ansprechpartner.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist CBG?
CBG (Cannabigerol) ist ein nicht berauschendes Cannabinoid der Cannabis-Pflanze. Es gilt als eine Art Ausgangsstoff, aus dessen Vorstufe im Verlauf des Wachstums andere Cannabinoide wie THC und CBD entstehen. In reifen Blüten kommt es meist nur in kleinen Mengen vor.
Warum heißt CBG Mutter-Cannabinoid?
Weil aus der sauren Vorstufe von CBG, dem CBGA, die Vorstufen anderer Cannabinoide gebildet werden, aus denen später THC und CBD entstehen. CBG steht damit am Anfang der Kette. Da ein Großteil umgewandelt wird, bleibt in reifen Blüten meist nur wenig CBG übrig.
Ist CBG berauschend?
Nein. CBG wirkt wie CBD nicht berauschend. Es löst kein High aus. Damit unterscheidet es sich von THC, dem für den Rausch verantwortlichen Cannabinoid. CBG rückt vor allem deshalb in den Fokus, weil es lange kaum beachtet wurde.
Was ist der Unterschied zwischen CBG und CBD?
CBG gilt als Ausgangsstoff, aus dem andere Cannabinoide hervorgehen, während CBD ein eigenständiges Cannabinoid ist. In reifen Blüten ist der CBG-Gehalt meist gering, CBD-Sorten enthalten dagegen viel CBD. Beide wirken nicht berauschend.
Gibt es CBG-reiche Sorten?
Ja. Inzwischen gibt es Genetiken, die gezielt auf einen höheren CBG-Gehalt gezüchtet wurden, da normale Sorten meist nur wenig CBG enthalten. Der Anbau folgt denselben Grundlagen wie bei anderen Sorten, wobei der Erntezeitpunkt beim CBG-Gehalt eine besondere Rolle spielt.


