Ein Steckling ist ein abgeschnittener Trieb einer Mutterpflanze, der eigene Wurzeln bildet und zu einer genetisch identischen Pflanze heranwächst. Schneide kräftige Triebe sauber unterhalb eines Nodiums ab, setze sie in ein feuchtes Bewurzelungsmedium und halte hohe Luftfeuchte sowie mildes Licht. Nach ein bis zwei Wochen bilden sich Wurzeln.
Was sind Stecklinge?
Stecklinge, auch Klone genannt, sind Triebe, die von einer Mutterpflanze abgeschnitten und zur Bewurzelung gebracht werden. Aus einem solchen Trieb entsteht eine neue Pflanze mit exakt demselben Erbgut wie die Mutter. Alle Eigenschaften, von Wuchs über Aroma bis zum Cannabinoid-Profil, bleiben erhalten.
Empfohlene Sorten
Bubble Kush
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Thc | 19% - 20% (Medium) |
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Abstammung | Bubble Gum x O.G. Kush |
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Typ | Feminisiert |
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Höhe | 5.91 ft | 1.8 m |
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Ertrag | Hoch |
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Innenräume geben | 1.8 - 1.97 oz/ft² | 550 - 600 g/m² |
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Outdoor ergeben | 21.16 - 22.93 Oz/Pflanze | 600 - 650 G/Pflanze |
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Blütezeit | 8 - 10 Wochen |
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Phänotyp | 80% Indica / 20% Sativa |
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Effekte | Fokussiert, Entspannt |
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Aromen | Erdig, Fruchtig, Pfeffer, Kiefer |
Frozen Biscotti
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Thc | 22% - 25% (Hoch) |
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Abstammung | Oreoz OG x Biscotti |
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Typ | Feminisiert |
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Höhe | 5.25 ft | 1.6 m |
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Ertrag | Hoch |
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Innenräume geben | 1.47 - 1.64 oz/ft² | 450 - 500 g/m² |
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Blütezeit | 8 - 9 Wochen |
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Phänotyp | 60% Indica / 40% Sativa |
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Effekte | Entspannt, Glücklich, Kraftvoll |
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Aromen | Süß, Diesel, Vanille, Schokolade |
Das Klonen ist eine schnelle Art der Vermehrung, weil die Keimung entfällt und die Jungpflanze bereits die gewünschte Genetik mitbringt. Voraussetzung ist eine gesunde, kräftige Mutterpflanze, von der du saubere Triebe gewinnen kannst. Wie du eine solche Mutterpflanze anlegst und pflegst, erklären wir dir Schritt für Schritt.
Was du zum Stecklinge schneiden brauchst
Die Ausrüstung ist überschaubar, sollte aber sauber sein, um Infektionen zu vermeiden. Diese Dinge brauchst du:
- Eine scharfe, saubere Schere oder ein Skalpell.
- Ein Bewurzelungsmedium (z. B. Steinwolle, Anzuchterde oder Wasser).
- Optional ein Bewurzelungshilfsmittel als Gel oder Pulver.
- Ein kleines Gewächshaus oder eine Abdeckung für hohe Luftfeuchte.
- Mildes Licht, etwa eine schwache LED oder Leuchtstoffröhre.
Ein Mini-Gewächshaus mit Deckel hält die Luftfeuchte hoch, was für frisch geschnittene Stecklinge entscheidend ist. Da sie noch keine Wurzeln haben, nehmen sie Wasser zunächst über die Blätter auf.
Stecklinge schneiden Schritt für Schritt
Wähle einen gesunden Seitentrieb mit mehreren Nodien und schneide ihn mit sauberem Werkzeug schräg unterhalb eines Nodiums ab. Entferne die unteren Blätter, sodass ein kahler Stängelabschnitt zum Einsetzen bleibt, und kürze große Blätter etwas ein, um die Verdunstung zu reduzieren.
Tauche die Schnittstelle bei Bedarf in ein Bewurzelungsmittel und setze den Steckling in das feuchte Medium. Stelle ihn anschließend ins Mini-Gewächshaus bei hoher Luftfeuchte und mildem Licht. Arbeite zügig, damit die Schnittstelle nicht austrocknet.
Der beste Zeitpunkt zum Schneiden
Stecklinge schneidest du am besten von einer Mutterpflanze, die sich in der Wachstumsphase befindet. In dieser Zeit sind die Triebe kräftig und bewurzeln zuverlässig. Von blühenden Pflanzen zu schneiden ist schwieriger, weil sich diese bereits auf die Blütenbildung eingestellt haben. Eine abgeerntete photoperiodische Pflanze lässt sich dagegen per Regeneration erneut zum Wachsen bringen.
Wähle Triebe aus dem unteren bis mittleren Bereich der Pflanze, die kräftig, aber nicht zu holzig sind. Solche Triebe haben ein gutes Gleichgewicht aus Stabilität und Wurzelbildungspotenzial. Schneide idealerweise am Morgen, wenn die Pflanze gut mit Wasser versorgt ist.
Bewurzeln in Wasser, Erde oder Steinwolle
Für die Bewurzelung gibt es mehrere Medien. In Wasser siehst du die Wurzelbildung direkt, musst den Steckling danach aber vorsichtig umsetzen. Steinwolle und spezielle Anzuchtwürfel halten Feuchtigkeit gut und sind bei vielen beliebt. Anzuchterde ist unkompliziert und erlaubt ein späteres Umtopfen ohne Wurzelbruch.
Welches Medium du wählst, ist Geschmackssache, das Prinzip bleibt gleich: gleichmäßige Feuchte, hohe Luftfeuchte und mildes Licht. Wichtig ist, dass das Medium nie ganz austrocknet und zugleich nicht in Staunässe steht, da beides die zarte Wurzelbildung stört.
Die Bewurzelung
In den ersten Tagen bildet der Steckling noch keine Wurzeln und ist besonders empfindlich. Halte die Luftfeuchte hoch, das Medium gleichmäßig feucht und das Licht mild, damit die Pflanze nicht überfordert wird. Zu starkes Licht oder trockene Luft lassen Stecklinge welken.
Nach etwa sieben bis vierzehn Tagen zeigen sich die ersten Wurzeln. Ein Zeichen für erfolgreiche Bewurzelung ist neues Wachstum an der Spitze. Jetzt kannst du die Luftfeuchte langsam senken und den Steckling schrittweise an mehr Licht gewöhnen.
Von der Bewurzelung in die Blüte
Sind die Wurzeln kräftig genug, gewöhnst du den Klon schrittweise an normale Bedingungen. Senke die Luftfeuchte langsam, erhöhe das Licht behutsam und beginne mit sehr leichter Düngung. Dieser Übergang sollte nicht überstürzt werden, damit die junge Pflanze nicht in einen Schock gerät.
Danach durchläuft der Klon dieselben Phasen wie jede andere Pflanze: eine Wachstumsphase, in der er Struktur aufbaut, und anschließend die Blüte, die du bei photoperiodischen Sorten über die Umstellung des Lichtzyklus einleitest. Da der Klon bereits die gewünschte Genetik trägt, weißt du von Anfang an, was dich erwartet.
Pflege der jungen Klone
Sobald die Stecklinge bewurzelt sind, behandelst du sie wie normale Jungpflanzen. Ein Growzelt bietet dafür kontrollierte Bedingungen bei Licht, Temperatur und Feuchte. Gewöhne die jungen Klone langsam an stärkeres Licht und beginne mit sehr sparsamer Düngung, da zarte Wurzeln empfindlich reagieren.
Die Genetik entscheidet über das spätere Ergebnis. Stammt dein Steckling von einer Mutterpflanze aus feminisierter Genetik, ist auch der Klon weiblich und blühfähig. So erhältst du zuverlässig weibliche Jungpflanzen, ohne Samen keimen oder Geschlechter aussortieren zu müssen.
Wie viele Stecklinge pro Trieb?
Von einer gesunden Mutterpflanze lassen sich viele Stecklinge gewinnen, ohne sie zu überfordern. Nimm nie zu viele Triebe auf einmal, damit die Mutter genug grüne Masse behält und sich erholen kann. So liefert sie über lange Zeit immer wieder frischen Nachschub.
Beachte dabei aber die erlaubte Pflanzenzahl. Da auch bewurzelte Stecklinge als Pflanzen zählen, ist die Menge, die du gleichzeitig aufziehen darfst, begrenzt. In Deutschland sind seit dem CanG von 2024 bis zu drei Pflanzen pro erwachsene Person erlaubt. Plane deine Vermehrung entsprechend und ziehe nicht mehr Klone heran, als du legal halten darfst.
Häufige Fehler vermeiden
Die meisten Probleme entstehen durch zu wenig Luftfeuchte, zu starkes Licht oder unsaubere Werkzeuge. Welke Stecklinge deuten fast immer auf zu trockene Luft hin. Auch zu viel Dünger schadet, weil die Wurzeln noch fehlen. Geduld ist wichtig: Häufiges Herausziehen zur Wurzelkontrolle stört die empfindliche Bewurzelung.
Denke außerdem an die erlaubte Pflanzenzahl. Da auch Stecklinge als Pflanzen zählen, kann sich ihre Zahl beim Klonen schnell summieren. In Deutschland sind seit dem CanG von 2024 bis zu drei Pflanzen pro erwachsene Person erlaubt. Plane deine Vermehrung entsprechend.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist ein Cannabis-Steckling?
Ein Steckling ist ein abgeschnittener Trieb einer Mutterpflanze, der eigene Wurzeln bildet und zu einer genetisch identischen Pflanze heranwächst. Solche Klone besitzen dasselbe Erbgut wie die Mutter und damit denselben Wuchs, dasselbe Aroma und Cannabinoid-Profil.
Wie lange brauchen Stecklinge zum Bewurzeln?
In der Regel bilden sich nach etwa sieben bis vierzehn Tagen die ersten Wurzeln. Voraussetzung sind hohe Luftfeuchte, ein gleichmäßig feuchtes Medium und mildes Licht. Neues Wachstum an der Spitze ist ein gutes Zeichen dafür, dass die Bewurzelung erfolgreich verläuft.
Was brauche ich, um Stecklinge zu schneiden?
Du brauchst eine scharfe, saubere Schere oder ein Skalpell, ein Bewurzelungsmedium wie Steinwolle oder Anzuchterde, optional ein Bewurzelungsmittel und ein Mini-Gewächshaus für hohe Luftfeuchte. Mildes Licht genügt, da frische Stecklinge noch keine Wurzeln haben.
Warum welken meine Stecklinge?
Meist liegt es an zu trockener Luft oder zu starkem Licht. Da frische Stecklinge noch keine Wurzeln haben, nehmen sie Wasser über die Blätter auf und brauchen hohe Luftfeuchte. Ein Mini-Gewächshaus, mildes Licht und ein feuchtes Medium beugen dem Welken vor.
Sind Stecklinge immer weiblich?
Ein Steckling hat dasselbe Geschlecht wie die Mutterpflanze. Stammt er von einer weiblichen Mutter, etwa aus feminisierter Genetik, ist auch der Klon weiblich. Deshalb entfällt beim Klonen das Aussortieren männlicher Pflanzen, und du erhältst zuverlässig weibliche Jungpflanzen.


